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Schülervertretung


Das Amt und die Aufgaben eines Klassensprechers beschreibt ein Leher in lehrerforen.de folgender Maßen:

Ein Klassensprecher ...

  • vertritt die Interessen der Schüler der Klasse
  • gibt Wünsche und Vorschläge der Klasse z.B. an die Lehrerin weiter
  • vermittelt bei Streit unter Schülern OHNE auf einer Seite zu stehen
  • vermittelt bei Schwierigkeiten zwischen der Klasse und der Lehrerin

So sollte ein guter Klassensprecher sein ...

  • hat das Vertrauen der Mehrheit
  • ist höflich
  • ist selbstbewusst, aber nicht egoistisch
  • ist gerecht und nicht käuflich
  • ist kompromissfähig
  • überzeugt durch Argumente, nicht durch Drohungen
  • setzt andere nicht unter Druck und lässt sich nicht unter Druck setzen
  • verhandelt, anstatt zu bestimmen
  • vertritt die Meinung der Mehrheit, auch wenn es nicht seine eigene ist
  • setzt sich für ALLE Mitschüler ein, nicht nur für seine Freunde
  • schlichtet Konflikte
  • versucht, die Lehrer als Partner zu sehen, nicht als Gegner

Der Klassensprecher muss nicht ...

  • derjenige sein, der alles alleine machen soll
  • derjenige sein, der alle Probleme lösen kann
  • derjenige sein, der alle Dummheiten der Klasse mitmacht
Ein Klassensprecher ...
  • muss kein "Supergenie" sein, das alle Ideen liefern soll
  • darf keiner sein, den man wählt und dann im Stich lässt.Cool

 

Schülersprecher

Die Klassensprecher treffen sich in der SV-Sitzung. Dort wählen sie i.d.R. in der 1. Sitzung des des neuen Schuljahres aus ihrer Mitte eine Art Vorsitzenden, den Schülersprecher. Dieser ist Vorsitzender des Schülerrats, leitet die SV-Sitzungen, trifft sich regelmäßig mit den Verbindungslehrern und der Schulleitung und ist verantwortlich für die Aktionen, Projekte, sowie die Außendarstellung der SV. Er ist Ansprechpartner, sowohl für Schüler als auch für Lehrer, wenn es Fragen oder Probleme gibt.

Alles rund um Schülermitwirkung findet Ihr auf der Seite svtipps.de, einer Seite von Schülern für SchülerLächelnd

 


 

Im Schulgesetz liest sich Mitwirkung in der Schule so:

 

§ 74  Schülervertretung

(1) Die Schülervertretung nimmt die Interessen der Schülerinnen und

Schüler wahr. Sie vertritt insbesondere deren Belange bei der Gestaltung

der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule und fördert ihre fachlichen,

kulturellen, sportlichen, politischen und sozialen Interessen. Sie kann sich

durch die Mitwirkung in den Gremien an schulischen Entscheidungen beteiligen

sowie im Rahmen des Auftrags der Schule übertragene und selbstgewählte

Aufgaben durchführen und schulpolitische Belange wahrnehmen.

 

(2) Die Schülerinnen und Schüler der Klasse, des Kurses und der Jahrgangsstufe

wirken in ihrem Bereich an der Bildungs- und Erziehungsarbeit

mit. Sie wählen von der fünften Klasse an ihre Sprecherinnen und Sprecher

und deren Stellvertretungen. Die Schülerschaft der Vollzeitschulen

kann im Monat, die Schülerschaft der Teilzeitschulen im Quartal eine Stunde

während der allgemeinen Unterrichtszeit für Angelegenheiten der

Schülervertretung (SV-Stunde) in Anspruch nehmen.

 

(3) Der Schülerrat vertritt alle Schülerinnen und Schüler der Schule; er

kann Anträge an die Schulkonferenz richten. Mitglieder des Schülerrats

sind die Sprecherinnen und Sprecher der Klassen und Jahrgangsstufen

sowie mit beratender Stimme deren Stellvertretungen. Hat eine Jahrgangsstufe

mehr als 20 Personen, wählt die Jahrgangsstufe für je weitere

20 Personen eine weitere Vertretung für den Schülerrat. Der Schülerrat

wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden (Schülersprecherin oder

Schülersprecher) und bis zu drei Stellvertretungen. Auf Antrag von einem

Fünftel der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler wird die Schülersprecherin

oder der Schülersprecher von der Schülerversammlung gewählt.

Der Schülerrat wählt die Vertretung der Schülerschaft für die

Schulkonferenz, die Schulpflegschaft und die Fachkonferenzen sowie Delegierte

für überörtliche Schülervertretungen.

 

(4) Der Schülerrat kann im Benehmen mit der Schulleiterin oder dem

Schulleiter eine Versammlung aller Schülerinnen und Schüler (Schülerversammlung)

einberufen. Die Schülerversammlung lässt sich über wichtige

Angelegenheiten der Schule unterrichten und berät darüber. Auf Antrag

von einem Fünftel der Schülerinnen und Schüler ist sie einzuberufen. Die

Schülerversammlung kann bis zu zweimal im Schuljahr während der allgemeinen

Unterrichtszeit stattfinden. Für Versammlungen der Schülerinnen

und Schüler der Klassen oder Jahrgangsstufen gilt Satz 4 entsprechend.

 

(5) Zusammenkünfte von Mitwirkungsgremien der Schülerinnen und Schüler

auf dem Schulgelände sowie die SV-Stunde sind Schulveranstaltungen.

Sonstige Veranstaltungen der Schülervertretung auf dem Schulgelände

oder außerhalb des Schulgeländes sind Schulveranstaltungen, wenn

die Schulleiterin oder der Schulleiter vorher zugestimmt hat.

 

(6) Schülerinnen und Schüler dürfen wegen ihrer Tätigkeit in den Mitwirkungsgremien

weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Auf Antrag ist

die Tätigkeit im Zeugnis zu vermerken.

 

(7) Verbindungslehrerinnen und Verbindungslehrer unterstützen die Arbeit

der Schülervertretung. Der Schülerrat wählt je nach Größe der Schule bis

zu drei Verbindungslehrerinnen und Verbindungslehrer.

 

(8) Schülervertretungen können auf örtlicher oder überörtlicher Ebene zusammenwirken

und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulaufsicht

vertreten.