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Das Praktikum


Praktisch, so ein Praktikum!
Praktikum

An jeder Hauptschule gibt es Schülerbetriebspraktika, die den Schülern mit der Arbeitswelt vertraut machen sollen. Das erste Praktikum findet für alle Schüler des 9. Schuljahres statt. Es dauert drei Wochen.

Im 10. Schuljahr machen alle Schüler der 10B ein zweites dreiwöchiges Praktikum. Die Schüler der 10A machen ein Tagespraktikum, d.h. sie gehen an einem Tag in der Woche in einen Betrieb.

 

??Praktikums-Platz gesucht??

Auf der Internetseite 'Jugend und Arbeit Moers' - kurz JAM - gibt es eine PDF-Datei mit 40 Unternehmen, die Praktikumsstellen anbieten und auch ausbilden.

Hier gehts zu JAM

 

Aber auch die Beratungslehrer wissen aus jahrelanger Erfahrung, wo man in unserer Stadt und der Umgebung ein Praktikum machen kann. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Firmen, die unseren Schülern ein Praktikum ermöglichen.

 

Hier zwei Erfahrungsberichte vom letzten Praktikum von Amine und Verica aus der 9. Jahrgangsstufe.

 

Praktikum 2010 - Ein Bericht aus dem Einzelhandel


Mein  Praktikum beim Markendiscounter Netto

 

Das Praktikum war von 2. bis zum 20 November 2010.

Zunächst stellte mir Fillialleiter Frau Begeman die Stellvertretende Fillialleiterin, Frau Appenzeller, vor. Die zeigte mir, welche Aufgaben ich in den nächsten 3 Wochen zu erledigen hatte. Mir wurden die einzelnen Räume gezeigt und deren Funktionen beschrieben sowie die wichtigsten Gebote und Verbote erläutert. Anschließend bekam ich von Frau Appenzeller einen Arbeitskittel. Nachdem ich mich umgezogen hatte, wurde ich von den Arbeitern in den Arbeitsbereich eingeführt. Danach räumte ich die Ware aus den Regalen aus, die ich in den folgenden zwei Stunden gründlich reinigte.

Nachdem ich diese Arbeit erledigt hatte, bat mich der „Getränke-Kapitän“ Herr Gümet um Hilfe beim Transportieren der Getränke-Palette.

Nach einer 30-minütigen Frühstückspause hatte ich die Aufgabe „Vorziehen“. Vorziehen bedeutet, den Verkaufsbereich so zu sortieren, dass keine leeren Verpackungen mehr herumstehen und alle Artikel für den ersten Blick der Kundschaft schön vorne zu sehen sind. Anschließend sollte ich die Verpackungsreste in einer Pressmaschine zerdrücken.

Nachdem ich mit dem Pressen fertig war, machte ich eine so genannte LED-Kontrolle. Dabei wird in einem Bereich nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum der Artikel geschaut und abgelaufene Ware sofort entsorgt.

Schließlich räumte ich das Gemüsesortiment ein. Danach fegte ich das Warenlager und holte eine Palette [z.B. Konserven], um sie im Verkaufsbereich einzusortieren. Die Palette war schwerer, als ich dachte, doch ich konnte sie ohne Hilfe transportieren. Zuletzt platzierte ich die Aktionsware für den nächsten Tag im Verkaufsbereich.

Nachdem ich das erledigt hatte, sortierte ich noch den Getränkebereich und hatte dann endlich Feierabend.

Das ist doch was anderes als ein Tag in der SchulbankCool

 

 

 

Praktikum 2010 - Ein Bericht aus der Physiotherapie


Ich habe mein dreiwöchiges Praktikum im Bereich der Physiotherapie erfolgreich absolviert.

In dieser Zeit hab ich viel gelernt. Ich durfte einen kurzen Einblick in die Berufswelt haben. Meine Arbeitszeit begann um 9.00 Uhr und endete um 16.00 Uhr. Ich habe gelernt Laken zu waschen, durfte Aufgüsse für die Sauna machen, Kunden bedienen, Fangos herstellen und die Patienten damit einpacken.

Fango ist eine Moormischung die deinen Rücken oder die Schultern wärmt. Die Fango bereitet man so zu, in dem man ein Blech nimmt sie mit einer Plastik Folie belegt und die Mischung über die Folie kippt. Dann verteilt man die Masse gleichmäßig und wartet bis diese abgekühlt ist und fest wird. Die Fango ist aber natürlich sauber und nicht dreckig – auch wenn sie so aussieht. Wenn die Fango-Behandlung bei einem Patienten abgeschlossen ist, wird die Fango in eine Maschine gelegt wo sie gereinigt und desinfiziert wird.

Bevor die Patienten die Kabinen betraten musste ich die Kabinen vorbereiten. Ich habe ein Laken genommen und es auf die Liege gelegt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, welches Laken du nimmst, denn für eine normale Massage braucht man ein kleines Laken, für eine Packung ein großes Laken.

Der Kontakt zu Menschen hat mir sehr gefallen. Insbesondere zu alten Menschen. Es ist schön zu sehen wie man verkrampfte und kranke Menschen mit einer Massage wieder 'lebendig' machen kann.

Ich könnte mir vorstellen in Zukunft diesen Beruf tätig zu werden.

Verica

 

 

Mehr zu Fango und Wellnes erfahrt Ihr in dem Artikel: Heilende Wärme: Fango-Packung gegen Verspannung

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