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"Hallo Nachbar - herzlich Willkommen!"

 

Am 29.05.2013 wurde das Jugendzentrum Kaktus in Trägerschaft der AWO offiziell eröffnet.

Mit den Worten "Nichts hält so lange, wie ein Provisorium" und der Freude über den nun vollzogenen Umzug in ein hochmodernes Jugendzentrum, gratulierte Herr Gottke, Kreisvorstand der AWO, zusammen mit vielen anderen geladenen Gästen, u.a. Herrn Bürgermeister Ballhaus, Herrn Ersten Beigeordneten Rötters, Herrn Professor Hübner (beratender Architekt) und vielen Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, dem Leiter des Jugendzentrums Thomas Schmitz zum gelungenen Start.

Als nächster Nachbar auf demselben Gelände haben wir uns für unseren Ganztagspartner gerne an der Programmgestaltung hierzu beteiligt. Neben einer hauseigenen Trommelgruppe traten Elif & Leonora, unser Gitarren- und Gesangsduo, auf. Beide Darbietungen verliefen sehr professionell und ernteten großes Lob, vor allem Elifs Stimme beeindruckte.

 

 

Warum plant man ein Jugenzentrum und eine Hauptschule auf einem Gelände?

So haben sich sicherlich viele gefragt.

Unsere Schule und das Jugendzentrum haben gemeinsame Wurzeln. Beide Gebäude wurden von unseren "Besuchern" (Schülern und Kaktusgängern) damals selbst entworfen und als Holzmodelle quasi das eigene Haus gebaut. Diese Modelle wurden Realität und mit Stolz arbeiten und leben wir nun in unseren Bereichen. Dieses Wissen um die gemeinsamen Erfahrungen sowie die intensiven Emotionen verbindet.

 

(Ein) Kaktus und "der" Professor Justus-von-Liebig haben, zwar erst auf den zweiten Blick, noch eine andere Gemeinsamkeit.

Beide haben an derselben Grundidee - mehr oder weniger aktiv gearbeitet - und Überlebensstrategien entwickelt, wie sie mit Nährstoffknappheit umgehen können: Der Kaktus durch seinen Bauplan- eigenwillige Schönheit und eigener Wasserspeicher.

Herr Liebig durch die Entwicklung von Düngemitteln, um dem Ernährungsengpass der wachsenden Weltbevölkerung entgegenzuwirken.

 

Übertragen auf die Arbeit zwischen unserem Kaktus und unserer Justus, ist dieser Gedanke einer gemeinsamen Grundidee gerade für unsere belasteten bzw. speziellen Jugendlichen sehr attraktiv und unbedingt ausbauenswert.

Daher freuen wir uns, dass unsere Kooperation nun noch enger werden kann und sich die erhofften Synergien über den gebundenen Ganztag hinaus ergeben.

Für unsere Zusammenarbeit, wünsche ich uns allen weiterhin einen intensiven Austausch miteinander. Nur so können wir unsere gemeinsamen Ziele, unseren Jugendlichen, nicht nur durch die Gebäudestruktur, sondern auch durch unsere gemeinsame pädagogische Arbeit Werte und Wertschätzung vermitteln zu können, auch erreichen.

 

 

Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt:

"Koalition ist die Kunst, den Partner mit einem Kaktus zu streicheln!"

Mit unserem Geschenk, einem selbst entworfenen Schlüsselständer in Kaktusform und den Wünschen der gesamten Schülerschaft, haben wir nun einen ersten "Streichel -Versuch" gewagt.

 

Auf gute Nachbarschaft und eine kreative Zusammenarbeit!

Claudia Corell

(Schulleiterin)